Champions League, Finale
Bayerns Dominanz in den Spielen gegen Barcelona und Lyon basierte besonders auf der eindrucksvollen Art und Weiße wie die Münchener ihre Gegner bereits im Spielaufbau unter Druck setzten. Nicht nur die aggressive Gangart, sondern vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit während dieser Phasen, bereitete selbst Mannschaften wie dem FC Barcelona oder gestern PSG Probleme im Spielaufbau. Die Frage, die sich alle stellten: Wird Hansi Flick auch im Finale gegen Mbappé, Neymar und Di Maria so hoch verteidigen? Und die klare Antwort war: Ja!
Dadurch die
Bayern so früh attackierten, zwangen sie die drei zentralen Mittelfeldspieler
von PSG tief in die eigene Hälfte, wodurch die Bindung zu den drei Stürmern
verloren ging und die Franzosen im Ballbesitz nur wenig Gefahr ausstrahlten.
Die drei
gegnerischen Mittelfeldspieler waren auch der Schlüssel in Bayerns Offensive.
Zwar verdichteten Marquinhos, Herrera und Paredes die Mitte des Spielfeldes, Di
Maria und Mbappés Rückwärtsaktionen blieben aber überschaubar. So mussten
Herrera (rechts) und Paredes (links) auf ihrem Flügel durchschieben um
Gleichzahl gegen die aufgerückten Außenverteidiger herzustellen:
Oder auch auf der linken Seite, wo Davies nach einem Seitenwechsel viel Raum vor sich hat:
Um ins Angriffsdrittel zu gelangen, nahme Müller
eine dynamische Rolle ein, ließ sich ins Mittelfeld fallen um mit
Goretzka und Thiago PSGs drei ZMs zu binden um so Räume an den Flügel zu öffnen und so auch das Siegtor einzuleiten:
In PSGs Spielhälfte positionierten sich Gnabry, Müller, Coman und Lewandowski dann hoch um alle vier Verteidiger zu binden. Müller schiebt außerdem ins Zentrum und reißt den Raum für Kimmich.
Selber Spielzug, diesmal schiebt Gnabry von rechts ins Zentrum.





